GESHUNDHEITSPRAXIS     

  Gesundheit beginnt im Darm - eine Krankheit kann viele Väter haben, aber die Mutter jeder Krankheit ist die falsche Ernährung

Warum so mancher Hund vor dem vollen Napf verhungert

Untersuchungen haben ergeben, dass auch die Darmflorabesiedelung des Hundes abhängig ist von seiner Ernährung: Eine Vielzahl von Hunden, die mit stärkehaltigem Industriefutter ernährt werden, leiden unter zum Teil gravierenden Fehlbesiedelungen der Darmflora, die zu Blähungen, Bauchschmerzen und Koliken, weichem Kot und Durchfällen führen kann. In einem abwehrschwachen, da durch minderwertige Fütterung gereizten, Darm finden krank machende Keime wie Salmonellen oder Clostridien idealen Nährboden.

Artikel Teil I


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Im Praxisalltag treffen wir immer häufiger auf Hunde, bei denen mäkeliges Fressverhalten, Schmatzen, Schlecken und Erbrechen bereits institutionalisiert sind und in wiederkehrenden Episoden auftreten. Während dieser Symptomatik wird der Hund unruhig, drängt nach draußen und frisst gierig Gras oder Erde. Vielleicht versucht er sich aber auch dadurch zu helfen, dass er sein Körbchen intensiv beleckt, den Teppich benagt oder durch das Fressen von Textilien versucht, sich Linderung zu verschaffen. In der Tiermedizin sind solcherlei Anfälle bekannt als „licky fits“, die im Zusammenhang mit entzündlichen Erkrankungen der Speiseröhre, des Magens oder des Darmes auftreten.

Artikel Teil II


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Weizen fördert Arthrose

Aber im Einzelnen: Weizen fördert Übergewicht und die Bildung von sogenanntem Stammfett (Bauchfett, Eingeweidefett; s. Übergewicht und Insulinresistenz – Verursacher Weizen). Diese Fettzellen schütten Hormone aus, u. a. Interleukine und Leptine, die Entzündungen hervorrufen und nicht nur zu Diabetes, Herzerkrankungen und Krebs führen können, sondern genauso auch die Knochen bzw. Gelenke angreifen.

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Die Bauchspeicheldrüse

Die Bauchspeicheldrüse bleibt solange gesund, wie sie ihre Arbeit in der von der Natur vorgesehen Weise erfüllen kann. Futter müssen deshalb biologisch art- und bedarfsgerecht zusammengesetzt sein.

In der Natur, wäre sie nicht gestört, fänden sie ihr Futter in einer ausgewogenen Nährstoffzusammensetzung. Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße stünden in einem bedarfsgerechten Verhältnis zueinander. Darauf haben sich die Tiere über Jahrmillionen eingestellt und entsprechend ihr Futter gesucht. Zucker und Stärke in purer Form waren immer rar – es gab keine Kartoffel- oder Getreidefelder.

Dieses Fressverhalten ist heute noch bei unseren Hunden deutlich zu erkennen: Kein Hund käme auf die Idee, ein Getreide-, Kartoffel- oder Reisfeld zu plündern. Es ist nicht in ihrer Natur verankert.

Seit etwa 40-50 Jahren wurde diese Ernährung extrem verändert. Stärke- und zuckerhaltige Rohstoffe sind sehr günstig zu haben und sie werden in großen Mengen in den Tierfuttern verarbeitet: Getreide, Pseudogetreide, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Bananen, auch reiner Zucker sind billige und hochenergetische Futtermittel. Sie werden als vorteilhaft für die Tiere vermarktet. Aber ist das auch gut?

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Würmer sind keine Krankheit

Entwurmen wurde zur Pflicht erklärt

Kaum ein Stall, in dem es nicht zur Pflicht gemacht wird, viermal im Jahr zu entwurmen. Das steht schon in den meisten Einstellverträgen. Bei Hunden empfiehlt man inzwischen Wurmkuren alle sechs Wochen. Bei Welpen soll der Abstand noch kürzer sein.

Wir haben ein merkwürdiges Verständnis von ärztlicher Tätigkeit entwickelt. Es geht kaum mal um die Gesunderhaltung durch artgerechte Methoden, sondern um Bekämpfung, so wird es ja auch gesagt, also um Krieg. Medizin bedeutet Krieg um jeden Preis, Krieg an vielen Fronten, immer muss irgendein Feind, der angeblich die Gesundheit oder das Leben bedroht, bekämpft werden. Hat man sich erst einmal auf so einen Kampf eingelassen, kommt man kaum mehr aus der Falle heraus. Der Krieg zum Dauerkrieg. Und jeder muss es erleben: Diesen Kampf kann man nicht gewinnen.


Ist die Natur inkompetent?

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